Eine Mind-Map erstellen
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Mind-Map erstellen: Beispiele, Grundlagen, Vorteile und Nachteile

Eine Mind-Map erstellen: Wie klappt das effizient? Mit Hilfe einer Mind-Map kannst Du Dir neue Themengebiete schneller erschließen, effektiver lernen und Struktur in Dein (Uni-)Leben bringen. Das beste ist, dass Du durch Mindmapping das Chaos in Deinem Kopf entwirren kannst. Wir zeigen Dir, was Du beachten solltest, um das Beste aus der Methode rauszuholen.

 

Was ist eine Mind-Map?

Populär wurde Mindmapping in den 60er-Jahren durch Tony Buzan, einen britischen Autor und Psychologen. Die Lernmethode der Mind-Map ist ein Diagramm, das durch seine Struktur einen besonderen Fokus auf die Hierarchie und die Verknüpfungen eines bestimmten Themas legt. So ist die Methode zum einen gut dafür geeignet, um einen ersten Überblick über eine Thematik zu erhalten. Zum anderen eignet sie sich aber auch für exakte hierarchische Darstellungen. Durch die graphische Aufarbeitung kann Dein Gehirn Informationen besser verarbeiten. Die Mind-Map kannst Du Dir vorstellen wie einen Stadtplan. Deine Grundidee ist dabei das Stadtzentrum; Denkprozesse, die unmittelbar damit in Zusammenhang stehen, sind die Hauptstraßen. Umso ferner die Verknüpfungen sind, desto kleiner werden die Straßen.

 

Die Mind-Map erstellen: Die wichtigsten Richtlinien

  1. Beginne mit Deinem Oberthema oder Deiner Idee in der Mitte eines Blatts.
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  3. Wenn möglich: Veranschauliche das Oberthema als Symbol.
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  5. Schreibe die wichtigsten Assoziationen oder Unterthemen im Uhrzeigersinn um das Hauptthema herum und verbinde diese mit einer Linie.
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  7. Achte darauf, kurze Begriffe und Schlagworte zu verwenden.
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  9. Füge weitere Begriffe zu Deinen Unterthemen hinzu, bis Du eine Baumstruktur, also eine Mind-Map, erhältst.

 

Vorteile und Nachteile der Methode

Je nachdem, für welchen Zweck Du Mindmapping benutzt, gibt es Vorteile und Nachteile. Nutzt Du die Mind-Map für einen ersten Überblick, so liegen die Vorteile klar auf der Hand: Es reichen ein einfaches Blatt Papier und ein Stift und schon kannst Du loslegen. Durch die graphische Darstellung fließen Deine Gedanken leichter und verknüpfte Themen kommen Dir schneller in den Sinn. So minimierst Du beispielsweise die Gefahr, einen wichtigen Aspekt Deiner Grundidee zu vergessen. Außerdem kannst Du leicht neue Themen im Nachhinein hinzufügen und einordnen, falls Dir noch etwas einfällt.
 
Du kannst Mindmapping aber auch zum Lernen verwenden und dafür eine besonders sorgfältige Darstellung erstellen. Schon während der Bearbeitung prägt sich Dein Lernthema besser ein, da Du Dich aktiv mit der Struktur und Hierarchie beschäftigst. Ein Nachteil ist allerdings, dass sich einige Themen nur schwierig als Mind-Map darstellen lassen und Du eine gewisse Zeit benötigst, um die Themen richtig zu ordnen.

 

Beispiele für eine Mind Map

Besonders eignet sich die Mind-Map zum Beispiel, um Deinen fremdsprachigen Wortschatz frisch zu halten. Es ist erwiesen, dass sich Vokabeln am besten einprägen, wenn Du sie in einen thematischen Zusammenhang setzt. Also perfekt zum Mindmapping! Des Weiteren kannst Du historische Ereignisse, wichtige Informationen zu einer Person, mathematische Herleitungen und vieles mehr darstellen. Ebenso eignet sich Mindmapping für organisatorische Themen. So kannst Du einen Plan für Die nächsten Schritte Deiner Hausarbeit oder Deiner Klausur als Mind-Map realisieren. Wie Du siehst, sind dem Ganzen keine Grenzen gesetzt! Damit Du Dir das noch besser vorstellen kannst, zeigen wir Dir hier ein konkretes Beispiel für eine Mind Map:

 

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