Health

Brainfood? Doping für’s Gehirn und Studium!

Hitze, Lernstress, Hunger – und dann auch noch konzentrieren? Eine nicht allzu leichte Aufgabe, doch zu schaffen! Denn einige Lebensmittel sind nicht nur in der Lage, Dich sattzumachen, sondern auch fähig, Dein Hirn auf Hochtouren zu bringen. Zauberwort: Brainfood.


Futter fürs Hirn

Brainfood enthält wichtige Nährstoffe, Mineralstoffe und Vitamine. Damit fördern sie die Durchblutung Deines Gehirns und regen seine Funktionen an. So schlägst Du der Müdigkeit ein Schnippchen, entkommst dem ein oder anderen Leistungstief und kannst Konzentrationsschwächen vorbeugen. Durch die Zusammensetzung gesunder Inhaltsstoffe wirkt sich Brainfood positiv auf Deine Stimmung aus. Oh happy food!

Zwar kann niemand die Weisheit mit Löffeln essen, aber die richtige Ernährung trägt wesentlich dazu bei, dass Dein Gehirn gut funktioniert. Die wichtigste und altbekannte Grundregel lautet: viel trinken. Die flüssige Energie sorgt dafür, dass Körper und Geist ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Optimal sind zwei bis drei Liter Wasser, ungesüßte Saftschorlen oder Tee – die helfen Dir auch gegen die Signale des Körpers für Flüssigkeitsmangel: Konzentrationsprobleme, Kopfschmerzen oder Müdigkeit.


Wenig Masse – viel Energiebedarf!

Mit nur zwei Prozent des Körpergewichts, verbraucht das Gehirn etwa 20 Prozent der gesamten Energie – diese bezieht es ausschließlich aus Kohlenhydraten in Form von Glukose. Weil das Gehirn kein Organ ist, das sich etwas auf Vorrat anlegen kann und ganz auf die Versorgung mit Nährstoffen aus dem Blut angewiesen ist, ist ein regelmäßiger und langanhaltender Energienachschub wichtig. Stichwort: Brainfood statt Süßes! Gummibärchen und andere Süßigkeiten helfen nämlich wenig. Der Zucker geht zwar schnell ins Blut und gibt einen kurzen Energieschub, allerdings fällt der Kreislauf danach ebenso schnell wieder in den Keller.

Die Zwischenmahlzeiten dürfen allerdings nicht zu groß sein, denn sonst belasten sie den Magen und das Blut steht nicht mehr im Gehirn zur Verfügung.


Zellen wie geschmiert

Die Omega-3-Fettsäuren (Docosahexaensäure bzw. DHA) unterstützten die Lern-, Erinnerungs – und Problemlösungsfähigkeit. DHA ist an der Übermittlung von Signalen beteiligt und wirkt dabei wie ein Schmiermittel der Zellen im Gehirn. Zu finden ist DHA in fettem Fisch (Lachs, Sardinen oder Hering) und z.B. Walnüssen. Walnüsse sind bspw. auch im guten alten Studentenfutter enthalten. Der in den Rosinen enthaltene Zucker sorgt zudem für frische Energie, die B-Vitamine aus den Nüssen schonen die Nerven und bringen die grauen Zellen auf Hochtouren.


Aufgeweckt und konzentriert

Mit Eisen aus z.B. rotem Fleisch (Steak oder Rinderfilet) kannst Du Deine Denkleistung ebenfalls fördern. Eisen ist besonders wichtig für die Konzentration – fehlt es, kann es zu verringerter Merkfähigkeit und Konzentrationsschwächen kommen.  Vegetarier? Auch in Hülsenfrüchten wie weißen Bohnen, Cashewnüssen, Petersilie oder Spinat findest Du reichlich Eisen. Als Basis für Hormone und Botenstoffe ist zudem Eiweiß für die Förderung von Wachheit, Aktivität und Konzentrationsfähigkeit nötig. Du findest es z.B. in Fisch, Eiern und Milchprodukten.


Mach mal Pause!

Damit Dein Gehirn optimal funktioniert, braucht es neben einer guten, abwechslungsreichen Ernährung auch Bewegungs- und Schlafpausen. Außerdem solltest Du versuchen, nicht hektisch zu essen, sondern Dir genügend Zeit für die Mahlzeiten nehmen. Isst Du während des Lernens oder schaust nebenher fern, kann es sein, dass Du sehr viel schneller wieder Hunger oder auch Bauchweh bekommst. Da hilft schließlich auch kein Superfood mehr, wenn der Bauch drückt.


Wenn es ernst wird

Am Tag vor der Prüfung solltest Du Deine Verdauung nicht zu sehr belasten und eher leichte Gerichte essen. Hierfür sind Fisch oder Geflügel mit Gemüse als Nährstofflieferanten gut geeignet.

Gönne Deinem Körper in dieser Nacht viel Schlaf, damit er sich gut erholen kann und das Gelernte gut verarbeitet.

Am Tag der Prüfung solltest Du unbedingt frühstücken. Dir ist übel und nicht zum Essen zu Mute? Dagegen hilft z.B. eine Tasse warmer Kräutertee. Ein Frühstück aus Vollkornprodukte versorgt den Körper für mehrere Stunden kontinuierlich mit Energie – so bleibst Du während der gesamten Prüfung fit. Ein wenig Obst und Gemüse verbessert zudem die Konzentrationsfähigkeit. Nix Festes möglich? Ein Joghurtdrink mit Obst und Haferflocken tut’s auch!

Während der Prüfung solltest Du ausreichend trinken. So ist Dein Körper gut durchblutet und das Gehirn wird ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Als Snacks während der Prüfung eignen sich z.B. Beeren, Nüsse, Bananen etc. Auch Studentenfutter ist dafür gut geeignet. Dieses Brainfood kann auch die Nervosität oder Prüfungsangst reduzieren und versorgt den Körper mit wertvoller Energie.

Eine bewusste Ernährung, die genügend Brainfood beinhaltet, kann somit Deine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit positiv beeinflussen und sich somit auf den Prüfungserfolg auswirken.


Die Tipps für den Lernerfolg

  • Trinken! 2-3 Liter am Tag können es schon werden. Am besten Du verzichtest auf gesüßtes Zeug und tust Deinem Körper mit Wasser, Saftschorlen und Tees etwas Gutes.
  • Iss nicht nebenbei! Daddelst Du neben dem Essen herum, kann sich Dein Körper nicht genügend auf die Nährstoffaufnahme konzentrieren und Du bekommst Bauchweh – oder schneller wieder Hunger.
  • Nix heftig Deftiges an Prüfungstagen! Leichte Mahlzeiten wirken viel erfrischender und Dein Magen gibt dem Gehirn auch noch etwas vom Sauerstoff im Blut ab
  • Hunger Zwischendurch? Keine Schokoriegel! Lieber Dinge wie Studentenfutter, Gemüse oder Obst essen
  • Pausen machen mit der Pomodoro-Technik und Luft schnappen! Verbissen am Schreibtisch hocken bringt nix.


Vorteile von Brainfood auf einen Blick:

  • Dein Hirn erfreut sich an besserer Durchblutung und hat Energie für eine verbesserte Gedächtnisleistung und schnellere Reaktionen
  • Brainfood dient der Lieferung wichtiger Bausteine für Stoffwechsel und Zellaufbau
  • Gut gegessen ist halb gewonnen: Leistungsfähigkeit und Konzentration werden gesteigert
  • Stress, Müdigkeit und Gereiztheit werden reduziert und Deine Stimmung gebessert


Die Thesius Top 8: Brainfood

1) Erdbeeren

Wirklich schmecken tun sie frisch. Am besten natürlich auch noch regional angebaut. Erdbeeren sind perfekte Energielieferanten für Dein Gehirn und regen mit ihren Flavonoiden die  Informationsübertragung an. Aus den leistungssteigernden Beeren lässt sich allerlei zaubern, z.B. Smoothie oder Joghurt — das perfekte Superfood!

2) Brokkoli

Das grüne Gemüse regt die Sauerstoffversorgung und die Durchblutung Deines Gehirns an und schützt es durch Vitamine C, E und Beta-Carotin vor freien Radikalen. Brokkoli kann außerdem für einen besseren Schlaf sorgen.

3) Bananen

Die gelben Früchte enthalten neben Mehrfachzucker auch Stärke und Ballaststoffe. Sie sorgen für eine langanhaltende Energiezufuhr und heben mit dem Hormonstoff Serotonin Deine Stimmung — perfekt für miese Laune während der Klausurenphase.

4) Birnen

Birnenfrüchte aller Art enthalten Spurenelemente wie Kupfer und Phosphor, die verhindern Konzentrationstiefs und sind durch ihren hohen Wasseranteil besonders an heißen Tagen ein Genuss.

5) Fisch

Fisch enthält neben dem Gedächtnisleistungsverbesserer Omega-3-Fettsäure, hochwertige Eiweiße für einen besseren Informationsfluss. Steigere also Deine Produktivität mit einem guten Gedächtnis!

6) Avocados

Die exotischen Avocados, die viele B-Vitamine enthalten und so den Informationsaustausch mit dem Gehirn fördern, kennt man insbesondere durch Guacamole. Sie gewährleisten einen konstanten Blutzuckerspiegel und somit eine dauerhafte Leistungsfähigkeit. Auf einem gesunden Vollkornbrot oder -Toast mit etwas Salz, Pfeffer und ein paar Spritzern Zitrone schmeckt Avocado besonders gut.

7) Nüsse

Nüsse enthalten viele B-Vitamine und Minerale, die gegen Nervosität helfen und für Ausgeglichenheit sorgen. Sie sind zudem reich an ungesättigten Fettsäuren und schnell mal zwischendurch gesnackt.
Praktisch, denn Nüsse sorgen für eine höhere Informationsübertragung und Leistungsfähigkeit. Um Nüsse als Superfood bezeichnen zu können, solltest Du allerdings auf die ungesalzenen Varianten zurückgreifen.

8) Haferflocken

Das Müslikorn ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen, Eisen und Zink. All das wirkt sich positiv auf Deine kognitive Funktion aus. Magnesium, Kupfer und Thiamin besitzen zudem weitere positive Auswirkungen auf das Nervensystem.

Es gibt natürlich noch eine Fülle von weiterem Brainfood. Lass Dich einfach inspirieren und schau, wie Du Deine eigenen Vorteile aus einer adäquaten Ernährung ziehen kannst.

Na dann, fröhliches Futtern!

Thesius wünscht Dir viel Erfolg und begleitet Dich durch Dein gesamtes Studium – von der ersten Hausarbeit bis zur Bachelorarbeit und Masterthesis!


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